Tora-Wimpel (Mappa) von Rafael Neuhoff aus Meschede
N° d'objet2026/009
TitreTora-Wimpel (Mappa) von Rafael Neuhoff aus Meschede
DescriptionDer Wimpel ist in den Farben rot, gelb, blau, weiß, violett, schwarz, türkis und grün bemalt.
In der oberen Zeile steht hebräischer, in der unteren Zeile deutscher Text. Die Buchstaben sind mehrfarbig gestaltet und zum Teil mit geometrischen Formen ausgefüllt. In dem Dalet von "geboren" ist ein Baby abgebildet. Die Oberlänge des Lamed im Begriff "lasse ihn heranwachsen" ist als Pflanze ausgestaltet, auf deren Ast ein Vogel sitzt. In der Abbreviation He befindet sich zusätzlich der Gottesname "Ha-Shem".
Zwischen Monat und Jahreszahl ist ein Stier abgebildet, darüber steht "Sternzeichen Stier". Auf das Wort "zur Tora" folgt die Darstellung einer Bima, auf der ein Betender mit Tallit eine aufgerollte Tora-Rolle in den Händen hält. Auf das Wort "zur Chuppa" folgt die Darstellung einer Chuppa unter der ein Brautpaar und ein Rabbiner stehen.
In der oberen Zeile steht hebräischer, in der unteren Zeile deutscher Text. Die Buchstaben sind mehrfarbig gestaltet und zum Teil mit geometrischen Formen ausgefüllt. In dem Dalet von "geboren" ist ein Baby abgebildet. Die Oberlänge des Lamed im Begriff "lasse ihn heranwachsen" ist als Pflanze ausgestaltet, auf deren Ast ein Vogel sitzt. In der Abbreviation He befindet sich zusätzlich der Gottesname "Ha-Shem".
Zwischen Monat und Jahreszahl ist ein Stier abgebildet, darüber steht "Sternzeichen Stier". Auf das Wort "zur Tora" folgt die Darstellung einer Bima, auf der ein Betender mit Tallit eine aufgerollte Tora-Rolle in den Händen hält. Auf das Wort "zur Chuppa" folgt die Darstellung einer Chuppa unter der ein Brautpaar und ein Rabbiner stehen.
Lieu de créationMeschede
Date 1884-05-09 - 1884-05-09
Période de création19. Jh.
Nom d'objetTora-Wimpel
Catégorie d'objetRitualgegenstand
Dimensions
Länge: 318 cm
Höhe: 18.8 cm
Höhe: 18.8 cm
Mode d'acquisitionSchenkung
RemarquesDie Geschichte der Familie Neuhoff in Meschede lässt sich bis Ende des 18. Jahrhunderts zurückverfolgen. Spätestens ab 1848 führte die Familie ein Geschäft an der Ecke Mittelstraße/Zeughausstraße. Richard Neuhoffs Großvater, Jakob Neuhoff (geb. 28.03.1817, gest. 1897), war zudem von 1859 bis 1870 als Stadtverordneter im Stadtrat tätig. Der Vater von Richard Neuhoff, Markus Neuhoff (geb. 23.01.1850, gest. 16.03.1917), war im Synagogenvorstand und zeitweise als Vorsitzender tätig.
Zu Rudolf Neuhoff war bisher nur das Geburtsdatum auffindbar. Wahrscheinlich wurde er oder sein jüngerer Bruder Opfer der sogenannten "Euthanasie" unter nationalsozialistischer Herrschaft.