Menora von Schwester Johanna Eichmann
N° d'objet2026/001
TitreMenora von Schwester Johanna Eichmann
DescriptionAuf einem gestuften, mit Ranken verzierten Sockel befindet sich ein blattartiger, gewölbter Aufsatz. Darüber erheben sich die Arme mit den sieben Kerzenhaltern.
Période de création20. Jh.
Nom d'objetMenora
Catégorie d'objetRitualgegenstand
MatérielMessing
Dimensions
Höhe: 38.2 cm
Breite: 33.7 cm
Tiefe: 17.6 cm
Breite: 33.7 cm
Tiefe: 17.6 cm
Mode d'acquisitionSchenkung
RemarquesSchwester Johanna Eichmann, geb. Ruth Eichmann, war 1933 zum Schutz vor Verfolgung durch die Nationalsozialist*innen getauft worden. Ab 1936 besucht sie das Gymnasium St. Ursula Dorsten. Nach einer Dolmetscherausbildung überlebt sie den Krieg in Berlin, teilweise im Untergrund versteckt. Nach dem Krieg studiert Ruth Eichmann und tritt dann dem Kloster St. Ursula in Dorsten bei, wo sie viele Jahre als Schulleiterin tätig ist. Ende der 1980er Jahre setzt sie sich für die Gründung des Jüdischen Museums Westfalen ein und leitet das Museum 14 Jahre lang ehrenamtlich.
Mehr zu Schwester Johanna gibt es in unserem Blog: https://www.jmw-dorsten.de/ausstellung_schwesterjohanna/ und https://www.jmw-dorsten.de/in-erinnerung-schwester-johanna/
Eine etwas ausführlichere Biografie findet sich auf der Seite frauen/ruhr/geschichte: https://www.frauenruhrgeschichte.de/frg_biografie/johanna-ruth-eichmann-1926-2019/